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Deutsch-Israelische Wirtschaftsbeziehungen
Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Israels innerhalb der Europäischen Union (EU), auch wenn der bilaterale Handel in Abkehr von mehrjährigen positiven Trends im Jahr 2009 krisenbedingt zurückging. Das Volumen israelischer Warenexporte nach Deutschland sank 2009 auf 1,44 Milliarden Dollar. Das Volumen der Warenimporte aus Deutschland sank auf 3,36 Milliarden Dollar.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 konnten sich die Einfuhren aus der Bundesrepublik nach dem Krisenjahr 2009 mit einem Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr erholen. Bei den Exporten nach Deutschland handelt es sich vor allem um chemische und elektrotechnische Erzeugnisse sowie feinmechanische und optische Produkte. Aus Deutschland importiert wurden insbesondere chemische Erzeugnisse, Maschinen und Kraftfahrzeuge. Produkte "Made in Germany" genießen in Israel nach wie vor einen hervorragenden Ruf; deutsche Unternehmen sind bei der Vergabe von Infrastrukturprojekten gut aufgestellt.
Aus Anlass der 2. Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen in Berlin im Januar 2010 erörterten Bundeswirtschaftsminister Brüderle und seine israelischen Amtskollegen, Minister Ben-Eliezer (Handel und Industrie) und Minister Landau (Infrastruktur), Möglichkeiten, die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen weiter auszubauen. Als erstes sichtbares Zeichen besuchte Bundesminister Brüderle Israel aus Anlass der BioMed-Ausstellung im Juni 2010 und setze dabei den wirtschaftspolitischen Dialog mit seinem Amtskollegen fort. Im Dezember 2010 ist ein Israelischer Innovationstag in Berlin geplant.
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Quelle: Deutsche Botschaft Tel Aviv, 2010